Flüchtlinge und Arbeit

Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie die Flüchtlinge selbst fragen sich, ob und in welcher Form Flüchtlinge beschäftigt werden dürfen.

Arbeitserlaubnis

Ob und unter welchen Bedingungen Flüchtlinge arbeiten dürfen, hängt maßgeblich von ihrem aktuellen Aufenthaltsstatus ab. Ersichtlich ist der Status im sogenannten Aufenthaltstitel. Zukünftige Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber benötigen zur Dokumentation auf jeden Fall eine Kopie des Aufenthaltstitels oder einer anderen Bescheinigung, aus der die Arbeitserlaubnis hervorgeht.

Nachfolgend werden die Eckpunkte der Beschäftigungsregelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer,  Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten dargestellt:

Arbeitnehmerstatus

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* Die örtliche Agentur für Arbeit führt eine Vorrangprüfung durch. Hierbei gelten Deutsche, EU-Bürger und anerkannte Flüchtlinge als “bevorrechtigte Arbeitnehmer”. Die Vorrangprüfung entfällt nach 15-monatigem Aufenthalt in Deutschland. Nach vierjährigem Aufenthalt entfällt auch die Zustimmung der Agentur für Arbeit.

Betriebliche Ausbildung/Praktikum*

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* Keine Zustimmung der Agentur für Arbeit erforderlich. Seit August 2015 sind Praktika bis zu drei Monaten Dauer sowie die Teilnahme an einer Einstiegsqualifizierung oder Berufsausbildungsvorbe-reitung von der gesetzlichen Mindesttohnzahlung ausgenommen.

Stand Oktober 2015