Ausflug vom Interkulturellen Treff Eckpunkt

Am 26.8. machten wir eine Wanderung um Bad Dürkheim. Bei reger Beteiligung waren wir 25 Personen, davon 20 Geflüchtete aus Afghanistan, Eritrea, Iran, Nigeria u. Syrien.

 

Zunächst ging die Fahrt mit dem Zug nach Bad Dürkheim. Dort wanderten wir durch den Kurpark.

 

Die Geflüchteten hörten interessiert über den geschichtlichen Ursprung der Saline. Viel Spaß machte die kleine Hängebrücke über die renaturierte Isenach.

 

Über den im Aufbau befindlichen Wurstmarkt am Faß vorbei liefen wir dann auf einem alten Römerweg hoch zum Steinbruch Kriemhildenstuhl. Von dort hatte man einen atemberaubenden Ausblick auf Bad Dürkheim und die Rheinebene.

Hungrig durch den Aufstieg breiteten wir unsere Decken aus für unser Picknickbuffet. Jeder hatte etwas landestypisches dabei und so entstand eine wunderbare kulinarische Vielfalt.

 

Nach gemütlichem Verweilen stiegen wir hinunter. In der Stadt gab es noch Lifemusik einer Speyrer Band, bevor wir wieder zum Bahnhof marschierten.

 

Bei der Heimfahrt war jeder zufrieden über diesen gelungenen Tag – und sicher gab es auch ein bisschen Muskelkater bei manchen….

 

Bericht vom Team des Interkulturellen Treff Eckpunkt

 

Fahrrad-Reparatur-Tag mit der BVJ-S1

Am Dienstag den 15.05.2018 hatten wir von der Johann-Joachim-Becher-Schule vom Berufsvorbereitungsjahr die S1 (S=Sprache) -Klasse zu Gast in unserer Fahrradwerkstatt. Es stand für den  fachpraktischen Unterricht das Tagesthema “Fahrradreparatur” auf dem Lehrplan.

Hier Weiterlesen auf der Homepage der Schule….

 

Dem interessanten Bericht der Schule bleibt von unserer Seite nur noch hinzuzufügen, das unser Radl-Team viel Spass hatte und diese Aktion gerne – auch mit anderen Institutionen – wiederholt.

 

Und wer nun Lust bekommen hat sich auch zu engagieren, einfach per eMail melden bei radel@asyl-speyer.de

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Interessierte,

das Jahr 2017 geht zu Ende. Ein Jahr, in dem das Thema Flucht und Asyl derart zerredet wurde, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
Den Kopf schütteln, weil vergessen wird, warum Menschen aus Ihrer Heimat fliehen müssen.
Den Kopf schütteln, weil so getan wird, als seien das alles Abenteurer und Glücksritter, die uns die Butter vom Brot nehmen wollen.
Den Kopf schütteln, weil für unsere Bundesregierung die Bekämpfung von Fluchtursachen sich darin zu erschöpfen scheint, Polizei und Grenzschutz der Herkunfts- und Passageländer aufzurüsten, damit niemand mehr durchkommt.

 

Das ist für mich nicht Bekämpfung von Fluchtursachen, sondern Bekämpfung von Fluchtmöglichkeiten.

 

Zu dem Thema Fluchtursachen hatte der Weltladen Speyer in Kooperation mit uns mehrere Informationsabende organisiert, z.B. zum Thema Landdiebstahl (Landgrabbing), Handelsverträge EU-Afrika.
Auch da konnte man nur noch den Kopf schütteln.

Was kann hier der Einzelne tun: Sich einmal einen solchen kurzen Vortrag anhören und darauf achten fair gehandelte Produkte zu kaufen. Das ist nicht immer eine Geldfrage, sondern meist eine Frage der Bequemlichkeit. Falls man vor Ort nichts bekommt, im Internet gibt es Shops z.B. www.memo.de. Oder einfach mal im Laden fragen, ob das Produkt fair trade ist und wenn nein, ob solche Produkte geführt werden.

 

Je mehr das machen, desto normaler wird es dann sein. Das wäre ein Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen auf individueller Ebene.

 

Werte Helfende: Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung im letzten Jahr. Für Ihre Unterstützung unseres Vereins und vor allem Ihrer Unterstützung der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun hier bei uns angekommen sind.

Und bitte: Bleiben Sie uns mit Ihrer Tatkraft gewogen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das neue Jahr, sowie viel Glück und Gesundheit.

 

Ihr Vorstand des Arbeitskreises Asyl Speyer e.V.