Besuch beim FCK

Am Samstag den 16. Dezember haben wir vom Arbeitskreis Asyl Speyer e.V. einen Ausflug auf den Betze zum Spiel 1. FCK gegen 1. FC Nürnberg gemacht. Wir sind einer Einladung von Lotto Kaiserslautern GmbH gefolgt. Wir waren 20 Personen – sowohl Helfende als auch Geflüchtete. Um 10.02 Uhr ging es am Hauptbahnhof Speyer mit der S-Bahn ab, um 11.00 Uhr war Ankunft in Kaiserslautern. Einlass in den Lotto Treff war um 11.30 Uhr. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer von Lotto Kaiserslautern, Hr. Schwarze, konnten wir uns am Büfett stärken. Der erste Vorstand des Arbeitskreises Hr. Wachholz wurde dann am Spielfeldrand zur Arbeit des Arbeitskreises interviewt. Es war interessant, mal unten im Stadion zu stehen, mit Blickperspektive nach oben. Fouad und Abdullah wollten sich dies nicht entgehen lassen und waren ebenfalls beim Interview dabei.

 

 

Wir haben ein bißchen für unsere Arbeit geworben und ein paar unserer neuen Werbeartikel, nachhaltig gefertigte Kugelschreiber aus Holz von www.memo.de, verteilt. Dabei haben wir bei Lotto dafür geworben, dass diese künftig ebenfalls nachhaltig gefertigte Kugelschreiber verteilen, da Nachhaltigkeit ein Beitrag zur Vermeidung von Fluchtursachen ist. Und preislich ist es nicht viel teurer. Mal schauen, ob es beherzigt wird.

Wir sahen ein interessantes Spiel, der Liga-Letzte gegen Liga-Zweiten. Unsere jüngsten Fans ergatterten noch ein paar Spielerautogramme und waren ganz Feuer und Flamme. Noch Kaffee und Kuchen und dann ging aus auch schon wieder heimwärts. Insgesamt ein sehr schöner Tag mit viel Spaß und mit netter Truppe.

 

 

Weihnachts- und Neujahrsgruß

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, liebe Interessierte,

das Jahr 2017 geht zu Ende. Ein Jahr, in dem das Thema Flucht und Asyl derart zerredet wurde, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.
Den Kopf schütteln, weil vergessen wird, warum Menschen aus Ihrer Heimat fliehen müssen.
Den Kopf schütteln, weil so getan wird, als seien das alles Abenteurer und Glücksritter, die uns die Butter vom Brot nehmen wollen.
Den Kopf schütteln, weil für unsere Bundesregierung die Bekämpfung von Fluchtursachen sich darin zu erschöpfen scheint, Polizei und Grenzschutz der Herkunfts- und Passageländer aufzurüsten, damit niemand mehr durchkommt.

 

Das ist für mich nicht Bekämpfung von Fluchtursachen, sondern Bekämpfung von Fluchtmöglichkeiten.

 

Zu dem Thema Fluchtursachen hatte der Weltladen Speyer in Kooperation mit uns mehrere Informationsabende organisiert, z.B. zum Thema Landdiebstahl (Landgrabbing), Handelsverträge EU-Afrika.
Auch da konnte man nur noch den Kopf schütteln.

Was kann hier der Einzelne tun: Sich einmal einen solchen kurzen Vortrag anhören und darauf achten fair gehandelte Produkte zu kaufen. Das ist nicht immer eine Geldfrage, sondern meist eine Frage der Bequemlichkeit. Falls man vor Ort nichts bekommt, im Internet gibt es Shops z.B. www.memo.de. Oder einfach mal im Laden fragen, ob das Produkt fair trade ist und wenn nein, ob solche Produkte geführt werden.

 

Je mehr das machen, desto normaler wird es dann sein. Das wäre ein Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen auf individueller Ebene.

 

Werte Helfende: Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung im letzten Jahr. Für Ihre Unterstützung unseres Vereins und vor allem Ihrer Unterstützung der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten und nun hier bei uns angekommen sind.

Und bitte: Bleiben Sie uns mit Ihrer Tatkraft gewogen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch in das neue Jahr, sowie viel Glück und Gesundheit.

 

Ihr Vorstand des Arbeitskreises Asyl Speyer e.V.

Nikolausfeier Treffpunkt Asyl

© Hansgerd Walch

Groß war die Freude, als der Nikolaus die Kinder und Erwachsenen in der vergangenen Woche beim Treffpunkt Asyl im Martin-Luther-King Haus besuchte. Ein festlich geschmückter Saal und viele gespannten Augen warteten dann auf den Mann im roten Mantel. Und der begrüßte sie dann auch in Arabisch, Deutsch und Englisch, sodass jeder die Botschaft hören konnte, die er mitbrachte und die war dem was der Nikolaus so zu mitteilen hatte angebracht. Das er nur brave Kinder antraf, versteht sich von selbst. Natürlich galt das Überreichen der Geschenke, die er mitgebracht hatte, für Jung und Alt im Mittelpunkt. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer war der Gabentisch mehr als reichlich gedeckt, allen voran von Frau Stibig (Bild unten vor dem übervollen Gabentisch), die für die Asylanten Tag und Nacht unterwegs ist, um schöne Dinge und Spenden zusammen zu tragen, mit denen Sie Kinder und Erwachsenen eine Freude bereiten kann. Natürlich trugen auch die anderen Ehrenamtlichen um Pfarrer Uwe Weinerth (Bild unten hinter dem Nikolaus) zum Gelingen dieses Nachmittags bei, nicht zuletzt durch das Singen von deutschen Weihnachtsliedern, die Gregor Lehmann mit der Gitarre begleitete.

Ein sicher sehr schöner Nachmittag für alle, die den Treffpunkt Asyl am Donnerstagnachmittag ab 16.00 besuchen und eine gelungene Vorfreude auf das Weihnachtsfest.